Tipps zum Umgang mit Farmangriffen
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Prizinzipielle Situation
Ein oder mehrere stärkere Spieler farmen mich ab und zu oder regelmäßig.
Ziel dieser Angriffe ist das Erbeuten von Rohstoffen. Daher der Begriff Farm.
Bei regelmäßig und gezielten Angriffen desselben Spielers wird auch von bashen gesprochen.
Handwerkszeug und Grundlagen
Es gibt verscheieden Möglichkeiten der Verteidigung.
Vorratsgrube
Die Vorratsgrube ist günstig und schnell gebaut und hält die Rohstoffe von Räubern fern. Der Angreifer geht leer aus.
Was will man mehr...
Die Höhle evakuieren
Rohstoffe die sich gerade auf einem BewegungenTransport befinden, können (logischerweise) nicht geklaut werden. Sobald man einen Angriff sieht, die Einheiten vollgepackt mit Rohstoffen auf Reisen schicken. Am besten einen etwas weiteren Weg wählen, die Einheiten, nach dem Angriff dann zurück ziehen.
Vorsicht!!!
Solltet ihr die Bewegung nicht zurückziehen, sind je nach Bewegungsart die EH sowie die Rohstoffe weg!
Rohstoffe bringen --> fremde Höhle/Einöde --> Einheiten kehren leer zurück!
Einheiten/Rohstoffe verschieben --> fremde Höhle/Einöde --> Einheiten weg, Rohstoffe weg!
Psychologische Aspekte
Spielkönnen ist wichtig, die mentale Seite wie Verhandlungsgeschick, Nervenstärke und Diplomatie sind genauso wichtig, vor allem für den Verteidiger.
- Nicht die Nerven verlieren und immer freundlich bleiben
- Freunde in der Nachbarschaft sind ein Segen (siehe Stamm)
- Verteidigt euch kreativ
- Bedenkt die Folgen eures Handelns
- Nehmt Niederlagen sportlich
Ganz wichtig:
Am Anfang ist die "Beziehung" vom Farmer zum Opfer rein "geschäftlich".
Es geht nur um die Rohstoffe...
Solltet ihr den Farmer beleidigen (mit Worten oder Taten) so wird der Konflikt persönlich und in aller Regel verschlechtert sich die Situation des Farmobjektes.
Plötzlich geht es um euren Kopf...
Strategie
Ziel muss es immer sein, dass der Angreifer leer ausgeht. Haltet euch immer vor Augen, dass ein Löwe der einmal menschliches Blut geleckt hat nicht mehr aufhört Menschen anzugreifen.
Als Leitsatz gilt: "SEI KEIN ZIEL!"
1.Der Geizkragen
Die Vorratsgrube ist das Zentrum der Strategie, es schützt die Rohstoffe auch wenn man nicht online ist. Wenn man den Angriff kommen sieht, braucht man folgende Infos wer greift an? Wann schlägt der Angriff ein? (später im Spiel womit?). Jetzt muß man nur noch sicherstellen, dass er nichts raubt indem man
- Rohstoffe verbaut (z.B. Erweiterungen ausbauen)
- Rohstoffe "verschickt" (Evakuieren)
War man gerade nicht online und der Plünderer hat es geschafft Rohstoffe zu klauen, solte man die Vorratsgrube ein oder zwei Stufen ausbauen, damit beim nächsten mal der Plünderzug ins Leere läuft.
2. Das Stachelschwein
Die Rohstoffe werden wie unter 1. beschrieben gesichert.
Zusätzlich dazu werden noch Verteidigungsanlagen gebaut. Ziel ist es, dem Angreifer einen Verlust zuzufügen um ihn ein Wiederkommen auszureden.
Das ist vielleicht angebracht, wenn man hauptsächlich von nur einem Spieler gefarmt wird. Wichtig dabei ist, dass der Spieler keine Rohstoffe erbeutet. Sonst wird sein Verlust erträglicher... .
Bei mehreren "Farmern" ist der Verschleiss an Verteidigungsanlagen recht hoch, während sich die Angreifer die Verluste teilen.
3.Diplomatie
Denkt daran, dass sich viel auf mentaler Ebene abspielt.
Als psychologische Verteidigung gilt
a) Stammessuche und Stammesbeitritt! (definitiv die beste aller Lösungen!)
Ziel ist es, Schutz in einer Gruppe zu finden. Je stärker und bekannter desto besser. Manchmal bekommt man seine Rohstoffe sogar zurück nur weil man einem guten Stamm angehört. Später im Spiel in den Kriegen kann man allerdings auch angegriffen werden, nur weil man einem bestimmten Stamm angehört.
b) Direkter Kontakt zum Farmer
Ein heikles Thema und doch eigentlich so einfach! (siehe Psychologie)
Bevor ihr eine Nachricht sendet, müsst ihr euch der Situation bewusst werden: Da ist ein launischer Riese, der einem kleinem Zwerg seine Rohstoffe nimmt. Warum sollte der Riese damit aufhören?
Es gibt nur einen Grund: aus reiner Gefälligkeit.
Genauso muß eure Nachricht klingen: keine Anschuldigung, keine Beleidigung und benutzt häufig das Wort "bitte"...
...und trotzdem gibt es keine Garantie, dass der Spieler aufhört.
Aber meistens klappt es und in manchen Fällen freundet man sich auch noch an.
Wenn ihr keine freundliche Nachricht hinbekommt, dann lasst es lieber, denn wenn sich der Angreifer beleidigt fühlt, nimmt er die Sache persönlich und die Angriffe werden erhöht.
c). Kontakt zum Stamm des Angreifers
Zuerst sollte man den Spieler direkt anschreiben. Ein weiterer Versuch wäre die Allianz des Farmers anzuschreiben, vor allem wenn die Allianz dafür bekannt ist zur "guten Seite" zu gehören.
Selbstverständlich genauso freundlich wie in Punkt b) sein.
Allerdings kann dies bei einigen Stämmen auch böse nach Hinten losgehen, manches lässt sich bereits aus der Stammesbeschreibung sowie den Profilen herauslesen.
So und jetzt zum Schluß denken wir uns in die Haut des Farmers.
Normalerweise stehen mir mehrer Plünderobjekte zu Verfügung. Sollte sich eines geschickt wehren, werde ich meine Aufmerksamkeit den leichteren Zielen zuwenden. Logisch oder?
Auch eine nette Bitte oder ein starker gegnerischer Stamm können dies bewirken.
Manchmal wenn wirklich alles schief läuft und sich die ganze Welt gegen einen verschwört, kann das Nützlichste sein einfach neu anzufangen.
Der neue Account ist dann an anderer Stelle und das Leben gestaltet sich (auch je nach eigenem Verhalten) um einiges leichter!
Hoffentlich war das eine Hilfe!
Das meiste liegt ja auf der Hand, aber es ist vielleicht nützlich wenn man das so kompakt vor sich hat.
